Asiatische Hornisse verbreitet sich weiter
Die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse hat in unserer Region ein kritisches Mass erreicht. Während schweizweit die Nestzahlen von 222 im Jahr 2023 auf über 3'000 Ende 2025 angestiegen sind, spüren stark betroffene Gebiete die Folgen bereits im Alltag. Die invasive Hornisse ist längst keine reine Bedrohung für die Natur mehr, sondern entwickelt sich zu einer gesamtgesellschaftlichen Herausforderung. Die öffentliche Sicherheit im Siedlungsraum ist gefährdet und zunehmend entstehen auch Probleme für die Landwirtschaft durch Schäden an Obstkulturen. Die Asiatische Hornisse baut ihre Primärnester oft in Bodennähe, in Hecken oder an Gebäuden. Diese Nester sind jetzt noch relativ klein, wachsen aber zunehmend. Werden ihre Nester gestört, reagiert sie äusserst aggressiv, was bei Schulhäusern oder Spielplätzen für Kinder, in Hecken für Gärtner:innen oder an Gebäuden für Mitarbeitende der Werkdienste gefährlich werden kann. Später im Jahr zieht die Asiatische Hornisse im Regelfall in ein Sekundärnest um, das hoch in den Bäumen liegt und kaum auffindbar ist. Je früher wir die Primärnester finden und entfernen, desto weniger können sie sich im Herbst vermehren und ausbreiten. Der entscheidende erste Schritt bleibt das Entdecken und Melden der Nester unter https://asiatischehornisse.ch. BienenSchweiz hat eine spezialisierte Taskforce gegründet. Die Expertinnen und Experten schulen Fachkräfte in der Nestsuche und unterstützen die öffentliche Verwaltung bei der Wissensvermittlung und der Sensibilisierung der Bevölkerung. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Flyer. |